Maskuline Musikorgasmen beapen ins Ohr.
Ein Gefühlsrausch durchs dichte digitale Disco Dunkel, erhellt von Lichtbrechungen an Spiegeln und Menschen, die Schönheit in Erotik verwandeln.
Des Vogels Federn sind festgeschnallt, macht euch fertig zum fetzen. Heute abend sind alle Katzen umsonst und es bekommt noch jeder gratis Tanzbeinfieber geschenkt. Simple Rhythmen treffen auf klare Stimmenvielfalt. Tragend oder abgefahren einpeitschend fokusiert der Gesang die geschichte eines Psychopathen auf freien Füßen, die nichts besseres zu tun wissen als brennende Kippenstummel auf dem Boden auszudrücken. Man munkelt es sei die kitschigste Krankheit seit langem, doch keiner versteht es die Menge mit Lachen so zu betäuben wie er.
Mit filligranen Schritten tritt Bird Berlin auf das Paket und lässt uns eine Welle mit eiskalten Schauern über den Rücken laufen. Aus einer entfernten Maschine werden Schläge ausgespuckt. Kreischend und vom Feuer der Tanzeslust getrieben verformt sich der Körper des Vogels in alle Himmelsrichtungen. Hilfeschreie erklingen aus dem Schnabel in vielfachen Variationen. "Flieg, kleiner Vogel, flieg!" möchte man ihm zurufen, doch er hört sich nicht und klirrt minimal elektronisch weiter. Mehrstimmiges Sirenenwirrwarr. Symbiose zu einem Aufruf sich nicht weiter zu verwirren. Lauf den Weg in den Schlund des Diskotrashdrachen. Tanzt mit erhobenem Haupt in den einzigartigen Untergang. Bird Berlin wird euch das passende Lied dazu pfeiffen.
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